Wandfliesen schaffen Leben im Raum

17.01.2018 14:00

Fliesen im klassischen Raum

Wandfliesen mit Stil und Strucktur

Immer wieder ein toller Anblick an der Wand



Eine lange Tradition besitzt der Einsatz von Wandfliesen in Bädern und Küchen. Aber auch in Wohnbereichen, in Fluren und Treppenhäusern ist die vertikale keramische Fläche ein Gewinn. Zum einen setzt sie individuelle Akzente, zum anderen sorgt sie für problemlose Sauberkeit und zum Dritten schafft sie Lösungen von Dauer. Ganz besonders kommt die Besonderheit zum Vorschein, wenn mit Feuchtigkeit und Nässe gearbeitet wird. In Duschen schützen die Fliesen vor Eindringen der Feuchtigkeit und somit Schädigung der Wand. Aber auch in der Küche entsteht schnell Feuchtigkeit durch Dämpfe oder Wasserspritzer. Daher sind auch hier Wandfliesen unabdingbar, um dem Raum einen Schutz zu bieten und die Flächen schnell, hygienisch sauber zu halten.

Der Trend geht dabei eindeutig hin zu strukturierten Oberflächen und natürlichen Vorbildern. Ganz gleich, ob in Form von Backsteinen oder Riemchen, ob mit typischer Naturstein-Textur oder als ausgeprägte Interpretation von Holz-Wandfliesen fallen derzeit weniger durch ihre Farbigkeit und dafür mehr durch ihre lebhaft bewegte Oberfläche auf. Zunehmend beliebt ist auch die Kombination verschiedener Formate vom Mosaik bis zur XXL-Ausführung. Die ohne weiteres 60 x 60 cm oder 80 x 80 cm messen können. Großformatige Fliesen besitzen außerdem einen geringen Fugenanteil, sodass die Materialwirkung geringer als bei kleineren Formaten ist. Das heißt, dass die Fugen nicht ins Auge fallen.

Zeitlos bleiben aber auch kleine Fliesen in der Größe 20 x 20 cm, auch wenn diese von ihren großen Nachfolgern schon längst verdrängt worden sind.

Spannend und einzigartig wird die Gestaltung von Wandflächen durch ihre vielen Möglichkeiten. Ganz nach Geschmack und Fantasie lassen sich auch ungewöhnliche Ideen realisieren. Am meisten wird die 30 x 60 cm Weiße Fliese genutzt. Das Weiß verleiht einem Raum stets eine Reinheit, die seines gleichen sucht. Als Grundsatz gilt, dass die Farbe die Form dominiert. Das gleiche Prinzip gilt bei Bildern, die man sich betrachtet. Auch hier spielt oft eine besondere dominante Farbe eine Rolle.

Oft wird bei der Auswahl der richtigen Fliese das System der vier Jahreszeiten genutzt.

  • Der Frühling steht für milde, zarte Farben
  • Der Sommer hat einen sanften, frohen, milchigen Charakter.
  • Herbstliche Farben zeichnen sich durch schwere, aber doch warme Töne aus.
  • Im Winter spielen reine und klare Farbnuancen eine Rolle.

Um die richtige Farbe zu wählen, sollte man außerdem auf die Lieblingsfarbe achten. Nur wenn man diese kennt, wird man eine richtige Wahl treffen können. Die Farbwahl ist kulturell sehr unterschiedlich. Als gutes Beispiel kann man Holland hinzuziehen, Orange spielt hier eine tragende Rolle, wobei in Deutschland die Farbe Orange eher gemieden wird.

Eine Faustregel für die Farbgestaltung bleibt bestehen: Dunkele Fliesen lassen den Raum eher klein erscheinen, helle Fliesen geben dem Raum eine optische Größe.


Autor: Hans A.

Hans ist ein ziemlich bescheidener Kerl. Manche sagen, dass er der erste Mann im Bereich Fliesen war, andere sagen, er hat Porzellan erfunden. Wir wissen nur, dass wenn es ums technische geht, Hans der Mann mit allen Antworten ist.











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