Lexikon

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T

Tiefengestein

Der sehr feste, massive und aus groben Kristallen bestehende Granit (lat. „granum“ = „Korn“) ist ein magmatisches Tiefengestein (Plutonit), der viel Quarz und Feldspat, aber auch mafische (= dunkle) Minerale, wie z.B. Glimmer enthält. Diese...

Tiefengrund

Grundierungsflüssigkeit – oft ohne Lösungsmittel – zur Vorbereitung der Wand- oder Bodenfläche auf die spätere Verarbeitung. Sie verbessern die Haftung und reduzieren die Saugfähigkeit des Untergrundes.

Tonfliesen

Die sehr natürlichen, nicht frostsicheren Tonfliesen liegen nur in geringer Farbauswahl vor. Da es rohe, poröse und dadurch leicht zerbrechliche Fliesen sind, eignen sie sich nur bedingt als Bodenfliese. Mit relativ breiten Fugen gleicht man ihre...

Trittsicherheit

Steinzeugfliesen (unglasiert oder glasiert) weisen eine sehr hohe Rutschhemmung auf. Deshalb werden sie vor allem in rutschgefährdeten Bereichen mit hoher Lauffrequenz (öffentliche Gebäude, Gewerberäume, usw.) verlegt. Die durch das Verfahren...

Trockenmörtel

Mörtelpulver, welches durch Hinzugabe von Wasser verarbeitungsfähig wird.

Trockenpressung

Die meisten der in der heutigen Zeit angebotenen Fliesen sind trockengepresste Fliesen. Ihre Restfeuchtigkeit liegt bei maximal 5 %. Das Tonmaterial (liegt in Pulverform vor) presst man unter hoher Druckeinwirkung in Form, welche durch die noch...

Trockenunterboden

Ein auf Schüttung, Dämmung oder Sparren verlegter Estrich. Er besteht aus Gips, Gipsfasern, Spanplatten oder Zement.

U

Untergrund Trockenzeiten

Je nachdem, wie der Untergrund vor dem Verlegen der Fliesen bearbeitet wurde, muss eine entsprechende Trockenzeit eingehalten werden.

Untergründe

Vor dem Verlegen der Fliesen muss der Untergrund evtl. vorbereitet, zumindest aber auf seine Tragfähigkeit, Festigkeit, Frostfreiheit und Trockenheit überprüft werden. Sonst kann man darauf keine Fliesen verlegen, denn ein fester und ebener...

Urin- und Kalksteinreiniger

Ein sehr zu empfehlendes Reinigungsmittel zur Beseitigung von Kalkablagerungen, Urinstein und schlechten Gerüchen.

V

Verarbeitungszeit

Angabe der zur Verfügung stehenden Zeit, in welcher man das angemischte Material verarbeiten kann.

Verband, Halbverband, Drittelverband, Viertelverband und gerade Verlegung

Am häufigsten werden die Fliesen gerade, also im Fugenschnitt verlegt. Im Fugenschnitt bedeutet, dass verschiedenförmige und unterschiedlich dekorierte Fliesen so angeordnet werden, dass die Fugen durchgehend verlaufen. Die Kreuzfuge, also zwei sich...

Verdrängungsraum

Keramische Fliesenbeläge, die aufgrund ihrer Trittsicherheit in gewissen Bereichen vorgeschrieben sind, verfügen über einen sogenannten Verdrängungsraum „V“. Dies sind winzige Hohlräume, die durch kleine Einkerbungen (sie können beim Laufen nicht...

Verlegemörtel

Fliesenkleber

Verlegeplan

Vor dem „echten“ Verlegen der Fliesen sollten Sie einen möglichst exakten, auch evtl. mit entsprechenden Farben gestalteten Verlegeplan dazu erstellen, um so mögliche Musterfehler rechtzeitig zu erkennen. Um die Fliesen vor einer späteren...

Verlegeuntergrundplatten

Nicht alle Untergründe sind geeignet, um Fliesen darauf zu verlegen. In solch einem Fall muss man zuerst eine Fliesenunterbaukonstruktion errichten. Diese Untergrundplatten – sie stehen auch schon als vorgefertige Ecken und in unterschiedlichen...

Verlegung Halbverband

Die dieser Verlegetechnik ordnet man die Fliesen so an, dass der tiefste Punkt der einen dem höchsten Punkt der anderen Fliese gegenüberliegt. Hierbei empfiehlt sich die Verlegung entweder im Viertel- oder Drittelverband. Dabei entstehen zwar...

Verlegung im Viertelverband

Bei einer Fliesenverlegung im Viertelverband erkennt man Höhenunterschiede nicht mehr.

Verschleiß - Tiefenverschleiß

Den Scherbenabrieb erhält man, wenn unglasierte Feinsteinzeugfliesen abgerieben bzw. abgeschliffen werden. Der dabei zulässige Tiefenverschleiß ist in der EN ISO 10545-6 definiert: der Volumenverlust darf maximal 175 mm³ betragen.

Verschnittanteil

Vor dem Kauf der gewählten Fliesen sollte man den nötigen Bedarf errechnen. Zu dieser Menge empfiehlt sich ein Aufschlag von etwa 10 % (auf volle Pakete aufrunden!), da man immer auch einen gewissen Anteil an Verschnitt mit einkalkulieren sollte....